Dein Hund zieht an der Leine und nichts hilft

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Definition
Wenn schon mehrere Versuche gescheitert sind, liegt es fast immer daran, dass die Regel nicht auf jedem Weg gilt, dass etwas gekauft statt geändert wurde, oder dass am Ziehen gearbeitet wurde und nicht am Ankommen. Röchelt dein Hund beim Ziehen, gehört die Leine sofort ans Geschirr.
Wenn du hier bist, hast du wahrscheinlich schon einiges versucht. Stehenbleiben. Umdrehen. Ein Geschirr. Ein zweites Geschirr. Eine Runde Hundeschule. Und dein Hund zieht immer noch, vielleicht sogar schlimmer als vorher. Das ist die häufigste Variante dieser Frage, die uns aus Deutschland erreicht, und sie ist nicht die Frage eines Anfängers.
Also fangen wir nicht bei der Methode an, sondern bei dem, was die gescheiterten Versuche gemeinsam hatten.
Was die Versuche gemeinsam haben, die nichts gebracht haben
Fast immer eines von drei Dingen. Erstens: es wurde nicht durchgehalten, sondern nur auf den Übungsspaziergängen gemacht, und auf dem Weg zum Bäcker morgens um sieben durfte der Hund weiter ziehen. Ein Hund kann nicht unterscheiden, welcher Spaziergang zählt.
Zweitens: es wurde etwas gekauft. Ein neues Geschirr, eine andere Leine, im schlimmsten Fall ein Halsband, das wehtut. Das verändert, wie sich der Zug anfühlt, aber nicht, warum gezogen wird.
Drittens, und das ist der häufigste: es wurde am Ziehen gearbeitet und nicht am Ankommen. Solange dein Hund durch Ziehen irgendwann doch am Laternenpfahl landet, hat das Ziehen funktioniert, ganz egal wie viele Kommandos dazwischen gefallen sind.
Warum Ziehen für deinen Hund vollkommen logisch ist
Zwei ganz gewöhnliche Mechanismen stapeln sich. Der erste ist ein Reflex: Wenn an einem Hund gezogen wird, drückt er dagegen. Das ist keine Sturheit, das macht ein Mensch mit einem festgehaltenen Ärmel genauso. Der zweite ist Lernen: Die Welt kommt näher, wenn er zieht. Nach einigen hundert Wiederholungen ist eine straffe Leine der Normalzustand eines Spaziergangs, und locker fühlt sich für ihn falsch an.
Deshalb hat die Frage nach Dominanz hier keinen Platz. Ein Hund, der die Führung übernehmen wollte, würde sie auch im Haus übernehmen. Was du siehst, ist ein Hund mit einer gut geübten Gewohnheit.
Wenn dein Hund beim Ziehen röchelt
Das ist die eine Stelle, an der du nicht bis zum Trainingserfolg warten solltest. Röcheln oder Würgen heißt, dass der Zug vorne auf der Luftröhre landet, weil das Halsband nach vorn unter den Kiefer gewandert ist. Da gehört es nicht hin.
Zwei Dinge sofort. Setz das Halsband tiefer, also unten am Hals zwischen Kiefer und Schulter, und prüf, ob zwei flache Finger dazwischen passen: ein zu weites Band rutscht unter Last nach vorn und macht es schlimmer, nicht besser. Und häng die Leine für die nächsten Wochen an ein Geschirr, damit die Kraft über Brust und Schultern läuft, während du trainierst. Geschirre bauen wir nicht, dafür musst du woanders hin, und das sagen wir dir lieber, als dir ein breiteres Halsband zu verkaufen.
Breite hilft, aber sie löst das nicht. Ein Band von 38 mm verteilt dieselbe Kraft über deutlich mehr Hals als ein schmales, und für einen Hund, der noch ein paar Monate zieht, ist das ein echter Unterschied. Ein Hund, der bei jedem Zug röchelt, braucht trotzdem erst das Geschirr.
Was tatsächlich das Ziehen beendet
Eine einzige Regel, konsequent auf jedem Weg: Ziehen bringt dich nicht weiter. Wird die Leine straff, hört der Spaziergang in diesem Moment auf. Nicht mit einem Ruck, nicht mit einem Wort, du wirst einfach zum Laternenpfahl. Sobald die Leine durchhängt, geht es weiter.
Die Probe, an der du merkst, ob du dich selbst austrickst, ist der zweite Schritt. Bist du zwei Schritte mit straffer Leine gegangen, hast du gerade wieder geübt, dass Ziehen funktioniert. Bleib nach dem ersten stehen.
Bei einem Hund, der jahrelang gezogen hat, wird das die ersten Tage anstrengend. Rechne damit, dass du für die Strecke, die du sonst in zehn Minuten gehst, eine halbe Stunde brauchst. Plan diese Zeit ein, statt sie unter Zeitdruck wieder aufzugeben, und geh dafür lieber weniger weit.
Was nicht funktioniert, auch wenn es kurz so aussieht
Ein Ruck an der Leine kommt immer zu spät, weil er erst kommt, wenn schon gezogen wurde, und er lehrt nur, dass die Leine manchmal wehtut. Stachelhalsbänder und Zughalsbänder ohne Zugbegrenzung sind in Deutschland nach der Tierschutz-Hundeverordnung ohnehin nicht zulässig, und wir bauen sie auch nicht. Sie unterdrücken das Ziehen, solange sie dranhängen, und darunter liegt danach ein Hund, der die Leine mit Schmerz verbindet.
Die Flexileine steht bauartbedingt unter Zug. Auf einem Werkzeug, das nie locker wird, kannst du locker nicht belohnen. Und eine Leine für stark ziehende Hunde, so wird oft gesucht, gibt es nicht: eine Leine entscheidet, wie die Kraft in deiner Hand ankommt, nicht, ob gezogen wird.
Wann du dir jemanden dazuholst
Wenn dein Hund an der Leine nicht nur zieht, sondern bellt und in die Leine springt, sobald ein anderer Hund auftaucht, ist das ein anderes Thema, und die Regel oben löst es nicht allein. Such dir dann eine Hundeschule oder einen Hundetrainer, der ohne Strafreize arbeitet, und lass dir deinen Hund ansehen. Bei einem Labrador oder Schäferhund von 35 kg, der seit drei Jahren zieht, sind ein paar Stunden mit jemandem, der zuschaut, das Geld wert.
Unsere Rolle ist der ruhige Teil. Ein Halsband, das unter Last an der richtigen Stelle bleibt, eine Steckschnalle aus Zinklegierung, beim Tactical (Von Squffy hergestellt) bis 360 kg geprüft, und bei den größeren Größen ein gepolsterter Griff über dem D-Ring, auf dem du in einem engen Moment die Hand ablegen kannst, ohne zu ziehen. Der Name deines Hundes ist in das Band gestickt, nicht darauf gedruckt, bis zu zehn Zeichen. Aufhören zu ziehen lernt er trotzdem nur von dir.
360 kg / 907 kg: Squffy-Spezifikation. Prüfnorm und Laborbericht sind noch nicht veröffentlicht.
| Größe | Halsumfang | Gurtbreite |
|---|---|---|
| S | 24-35 cm | 20 mm |
| M | 32,5-52,5 cm | 20 mm |
| L | 38-61 cm | 25 mm |
| XL | 44-73 cm | 25 mm |
| Größe | Halsumfang | Gurtbreite |
|---|---|---|
| M | 37-47 cm | 25 mm |
| L | 45,5-61 cm | 38 mm |
| XL | 54,5-79 cm | 38 mm |
| Größe | Halsumfang | Gurtbreite |
|---|---|---|
| XS | 21,5-31,5 cm | 15 mm |
| S | 26-41 cm | 15 mm |
Häufig gestellte Fragen
7 FragenMein Hund zieht an der Leine und nichts hilft. Was mache ich falsch?
Warum zieht mein Hund überhaupt?
Mein Hund röchelt, wenn er zieht. Ist das schlimm?
Hilft ein breiteres Halsband gegen das Ziehen?
Wie lange dauert es, bis ein erwachsener Hund es sich abgewöhnt?
Gibt es eine Leine für stark ziehende Hunde?
Was ist mit Stachelhalsband oder Würger?
Über diesen Artikel
Anna schreibt, wie sie spricht: freundlich, direkt und leicht zu folgen. Ihre Geschichten handeln vom echten Leben mit Hunden: matschige Pfoten im ganzen Haus, Welpen, die alles ankauen, oder ein Hund, der direkt nach de
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Anna de Jong geprüft, Autorin für Alltag mit Hund · Amsterdam. Redaktionelle Aufsicht durch Laura de Wit.
Zuletzt geprüft: Prüfdatum nicht dokumentiert
Literatur (5)
- [1]Ziv, G. (2017). The effects of using aversive training methods in dogs: A review. Journal of Veterinary Behavior, 19, 50-60.
- [2]Cooper, J. J., Cracknell, N., Hardiman, J., Wright, H., & Mills, D. (2014). The welfare consequences and efficacy of training pet dogs with remote electronic training collars in comparison to reward based training. PLOS ONE, 9(9), e102722.
- [3]Bradshaw, J. W. S., Blackwell, E. J., & Casey, R. A. (2009). Dominance in domestic dogs: useful construct or bad habit? Journal of Veterinary Behavior, 4(3), 135-144.
- [4]American Veterinary Society of Animal Behavior (AVSAB) (2021). Position statement on humane dog training.
- [5]Pet Professional Guild. Position statement on the use of shock, prong and choke collars in animal training.
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