Feste Leine, Flexileine oder Schleppleine

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Definition
Über die Leine läuft genau eine Information: gespannt oder nicht gespannt. Die Flexileine steht bauartbedingt unter Zug, also kommt dieser Unterschied bei deinem Hund nicht an. Die Schleppleine unterrichtet nichts und ist für den Rückruf gedacht. Zum Lernen brauchst du eine feste Länge.
Die Leine ist kein Seil, an dem dein Hund hängt. Sie ist eine sehr schmale Leitung, über die genau eine Information läuft: gespannt oder nicht gespannt. Was dein Hund an der Leine lernt, hängt deshalb weniger davon ab, wie stark du hältst, als davon, ob dieser Unterschied bei ihm überhaupt ankommt.
Und da liegt der Grund, warum die deutsche Frage nach der richtigen Leine keine Geschmacksfrage ist. Feste Leine, Flexileine, Schleppleine: die drei senden drei völlig verschiedene Dinge, und nur eine davon eignet sich zum Lernen.
Warum dauerhafte Spannung nichts mehr bedeutet
Zwei Sachen greifen ineinander. Erstens der Reflex: Wird an einem Hund gezogen, drückt er dagegen. Zweitens die Gewöhnung: Was permanent da ist, wird zum Hintergrundrauschen. Ein Hund, der seit einem Jahr immer ein bisschen Zug am Hals spürt, kann straff und locker nicht mehr auseinanderhalten, weil locker in seinem Leben nicht vorkommt.
Damit ist die Leine als Lernwerkzeug erledigt. Du kannst nicht belohnen, was nie eintritt.
Die feste Leine
Eine Leine mit fester Länge hat einen Zustand, in dem sie durchhängt, und einen, in dem sie straff ist. Genau dieser Wechsel ist das, was dein Hund lesen kann. Wird sie straff, hört der Spaziergang auf. Hängt sie durch, geht es weiter.
Unsere ist 150 cm lang, in einer Länge. Das ist die Strecke, auf der ein Hund neben dir zum Randstein schnüffeln kann, ohne auf die Straße zu geraten, und kurz genug, dass du in einer Begegnung nicht erst zwei Meter Band einholen musst.
Die Flexileine
Die Flexileine ist in Deutschland die meistverkaufte Leine und für das Lernen die schlechteste, und zwar nicht wegen schlechter Verarbeitung, sondern wegen ihrer Bauart. Die Feder zieht die Schnur zurück. Also liegt immer leichter Zug am Hals, auch wenn keiner von euch zieht. Der Unterschied, an dem dein Hund lernt, ist damit weg.
Dazu drei praktische Dinge, die in Ruhe gesagt werden können: bei ausgefahrener Schnur hast du keinen kurzen Weg zu deinem Hund, die dünne Schnur kann bei einem plötzlichen Durchlauf an Beinen und Händen einschneiden, und ein schwerer Hund, der auf fünf Metern loszieht, kommt mit deutlich mehr Schwung in den Anschlag als auf 150 cm. Wenn du sie behalten willst, dann für den Auslauf auf der Wiese und nicht für die Straße und nicht für die Übung.
Die Schleppleine
Die Schleppleine wird oft mit der Flexileine in einen Topf geworfen und ist ein anderes Werkzeug für ein anderes Ziel. Sie hat keine Feder, sie hängt einfach, und sie ist für Rückruf und Freilaufvorbereitung auf einer Wiese oder einem Feldweg gedacht. Zehn oder zwanzig Meter Band, das über den Boden schleift, ohne dass Zug am Hals liegt.
Praktisch nützlich ist sie in Deutschland während der Brut- und Setzzeit und in Gebieten mit Leinenpflicht, wo dein Hund trotzdem Bewegungsfreiheit braucht. Für die Leinenführigkeit ist sie ungeeignet, weil zwanzig Meter am Boden am Ende dieselbe Dauerspannung erzeugen wie eine Feder, nur schwerer.
Wir stellen keine her. Wer in Deutschland eine sucht, sucht meistens beschichtetes Gurtband, das sich abwischen lässt, und das machen wir nicht. Dafür gehst du besser in den Fachhandel oder zu einer der Marken, die genau das bauen.
Die drei im Vergleich
| Leine | Was dein Hund lernt | Wofür sie taugt |
|---|---|---|
| Feste Leine, 150 cm | straff heißt Stopp, locker heißt weiter | Straße, Stadt, Leinenführigkeit |
| Flexileine | Zug am Hals ist normal | Auslauf auf der Wiese, sonst nichts |
| Schleppleine | gar nichts, sie unterrichtet nicht | Rückruf, Freilaufvorbereitung, Leinenpflicht im Feld |
Die Hand am anderen Ende
Der Teil, den fast niemand erwähnt: du bist die zweite Hälfte der Leitung. Wenn du am Ende der Straße einen anderen Hund siehst, verkürzt du die Leine, ziehst die Schultern hoch und machst die Faust fester, bevor dein Hund irgendetwas getan hat. Er spürt das sofort, und er liest es als Ankündigung. Da kommt etwas.
Damit steht ihr in einer Schleife: du spannst, er spannt, du spannst mehr. Wenn du an einer Sache arbeiten willst, die nichts kostet, dann daran: bewusst locker lassen, wenn du den anderen Hund siehst, und stattdessen früh die Straßenseite wechseln. Es ist die eine Änderung, nach der Leute uns am häufigsten schreiben, dass der Spaziergang ruhiger wurde.
Was wir machen und was nicht
Wir machen eine Leine in einer Länge, aus gewebtem Nylon, mit einem Karabiner aus Zinklegierung und einer gepolsterten Handschlaufe, die vernäht und mit einer Riegelnaht gesichert ist. Bei der Tactical (Von Squffy hergestellt) Linie sitzt darüber ein zweiter, kurzer Griff nahe am Karabiner, mit dem du deinen Hund in einem engen Moment dicht bei dir hast, ohne an der langen Bahn zu reißen. Optional wird der Name deines Hundes eingestickt, bis zu zehn Zeichen.
Keine Flexileine, keine Schleppleine, keine ausziehbare Variante. Nicht aus Prinzip, sondern weil wir eine Leine bauen wollen, an der dein Hund den Unterschied zwischen straff und locker spürt.
Häufig gestellte Fragen
7 FragenSchleppleine oder Flexileine, was ist der Unterschied?
Warum ist die Flexileine schlecht für das Training?
Kann ich eine Schleppleine für die Leinenführigkeit nehmen?
Wie lang sollte eine Leine für die Straße sein?
Verkauft ihr eine Schleppleine aus Biothane?
Warum wird mein Hund an der Leine unruhiger und nicht ruhiger?
Was ist der kurze Griff an der Tactical Leine?
Über diesen Artikel
Anna schreibt, wie sie spricht: freundlich, direkt und leicht zu folgen. Ihre Geschichten handeln vom echten Leben mit Hunden: matschige Pfoten im ganzen Haus, Welpen, die alles ankauen, oder ein Hund, der direkt nach de
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Anna de Jong geprüft, Autorin für Alltag mit Hund · Amsterdam. Redaktionelle Aufsicht durch Laura de Wit.
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Literatur (5)
- [1]Rugaas, T. (2006). On Talking Terms with Dogs: Calming Signals (2nd ed.). Dogwise Publishing.
- [2]Hunter, A., Blackwell, E. J., & Casey, R. A. (2014). Owner perceptions of training methods and dog welfare. Journal of Veterinary Behavior, 9(6), 286-293.
- [3]Carter, A., McNally, D., & Roshier, A. (2020). Canine collars: an investigation of collar type and the forces applied to a simulated neck model. Veterinary Record, 187(7), e52.
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