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Squffy

Beschläge aus Zinklegierung, und warum nicht Stahl

Ein goldfarbener D-Ring aus Zinklegierung an einem Squffy Classic-Halsband in Cognac Brown, ins weiche Fensterlicht gehalten

Zuletzt aktualisiert:

Definition

Steckschnalle, D-Ring und Markenschild sind Zinklegierung im Druckguss, also gegossen und nicht gestanzt und gefaltet. Sie rostet nicht wie blanker Stahl, nimmt eine Oberfläche gut an und lässt sich klein genug gießen, dass auch die Puppy Linie Metallbeschläge hat.

An jedem unserer Halsbänder sitzen drei Metallteile: die Steckschnalle, der D-Ring und ein kleines Markenschild. Alle drei sind aus Zinklegierung im Druckguss. Diese Seite erklärt, was das heißt, warum wir uns dafür entschieden haben und wo die Grenzen liegen. Sie ist kurz, weil es nicht mehr zu sagen gibt.

Druckguss heißt gegossen, nicht gebogen

Zinklegierung wird flüssig in eine Form gedrückt und erstarrt darin. Das ist ein anderer Weg als Blech zu stanzen und zu falten, und der Unterschied ist an einem Halsband spürbar: Ein Gussteil hat keine gefaltete Kante und keine Fügestelle. Die federnden Flanken der Schnalle sind Teil desselben Stücks.

Zweiter Vorteil, unspektakulär und wichtig: Gussteile kommen gleich aus der Form. Dasselbe Teil in derselben Wandstärke an jedem Halsband, ohne dass ein Mensch entscheidet, wie weit er biegt.

Warum nicht Stahl

Weil blanker Stahl an einem Hund rostet. Ein Halsband ist täglich nass, es liegt zwischen Fell und Haut, wo es warm und feucht bleibt, und im Winter kommt Streusalz dazu. Rostflecken auf hellem Fell sind das eine Problem, aufgeraute Kanten das andere.

Edelstahl wäre die Antwort darauf, und wir benutzen ihn auch, nur an einer anderen Stelle: Die Hundemarken und die Hundepins sind aus Edelstahl. Für eine Schnalle mit federnden Flanken in dieser Baugröße ist Zinkdruckguss das passendere Verfahren, weil sich die Form mit den Untermaßen so überhaupt herstellen lässt.

Warum nicht Messing

Messinghalsbänder und Messingmarken gibt es in Deutschland, und Messing hat einen echten Vorteil: Es setzt eine Patina an, die man wegpolieren kann, also ist es reparabel. Dagegen steht, dass Messing schwerer ist, teurer, und dass es an einem hellen Fell abfärben kann, wenn es feucht wird.

Wir haben uns anders entschieden, und die Begründung ist keine technische Überlegenheit, sondern eine Rechnung: Das Geld, das eine Messingschnalle mehr kostet, steckt bei uns in der Stickerei. Beides sind ehrliche Entscheidungen, und wer eine Messingschnalle will, findet sie bei Herstellern, die genau darauf gebaut sind.

Was Zinklegierung kann

  • Sie rostet nicht wie blanker Stahl, weil sie nicht auf Eisen aufbaut. Ein Spaziergang im Regen ist also kein Thema.
  • Sie nimmt eine Oberfläche gut an: bei Classic und Puppy eine gebürstete goldfarbene, bei Tactical (Von Squffy hergestellt) eine eingebrannte Pulverbeschichtung in Mattschwarz.
  • Sie lässt sich in kleinen Baugrößen mit ausreichender Wandstärke gießen, weshalb auch die Puppy Linie Metallbeschläge hat und keine aus Kunststoff.

Was sie nicht kann

Sie ist weicher als Edelstahl, also bekommt sie an den Kontaktflächen Schrammen. Bei der gebürsteten goldfarbenen Oberfläche verschwinden die im Schliffbild, bei Mattschwarz sieht man sie als winzige helle Punkte. Beides ist Verschleiß am Aussehen und nicht an der Festigkeit.

Und sie mag Salz nicht mehr als jedes andere Metall. Nach einem Bad in der Nord- oder Ostsee spül die Beschläge mit klarem Wasser ab. Das gilt für das Gurtband darunter ohnehin.

Woran du im Laden ein Gussteil erkennst

Wenn du Halsbänder vergleichst, ist das ein Handgriff. Dreh den D-Ring um und sieh die Innenseite an. Ein gebogener Ring aus Draht hat dort eine Stoßstelle, an der die beiden Enden aneinanderliegen, manchmal geschweißt und manchmal nur zusammengeschoben. Ein gegossener Ring hat keine.

Diese Stoßstelle ist bei einem kräftigen Hund die Stelle, an der ein Ring aufgeht, und zwar nicht durch Bruch, sondern indem er sich unter Zug öffnet wie ein Schlüsselring. Bei einem Hund von 8 kg ist das theoretisch. Bei einem Hund von 40 kg ist es der Grund, warum diese eine Minute im Laden sich lohnt.

Die Frage, die wir nicht beantworten können

Ob unsere Beschläge für einen Hund oder einen Menschen mit einer diagnostizierten Nickelallergie geeignet sind. Zinkdruckguss ist eine Legierung, und Legierungen können Nickel enthalten, als Bestandteil oder als Spur. Wir veröffentlichen zu unseren Beschlägen keine Zusammensetzung, also können wir es nicht sagen, und wir werden es nicht behaupten, weil es hier um Haut geht.

Wenn bei dir oder deinem Hund eine Kontaktallergie bekannt ist, schreib uns vorher unter support@squffy.com. Uns ist lieber, wir fragen beim Zulieferer nach, als dass du es am Hals deines Hundes herausfindest.

Wo im Sortiment welches Metall sitzt

TeilMaterialOberfläche
Steckschnalle, D-Ring, MarkenschildZinklegierung, Druckgussgoldfarben gebürstet, bei Tactical mattschwarz pulverbeschichtet
Karabiner der LeineZinklegierungwie die Linie
HundemarkeEdelstahl18K-Vergoldung, bei ausgewählten Motiven Roségold oder Silber
HundepinEdelstahl18K-Vergoldung

Die Regel dahinter: Was Kraft überträgt und bewegt wird, ist Zinklegierung im Guss. Was gesehen und angefasst wird und keine Kraft trägt, ist Edelstahl mit einer Vergoldung. Zwei Aufgaben, zwei Materialien.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Zinklegierung an einem Hundehalsband?
Ein Metall, das flüssig in eine Form gedrückt wird und darin erstarrt, also Druckguss. Bei uns sind Steckschnalle, D-Ring und Markenschild daraus. Ein Gussteil hat keine gefaltete Kante und keine Fügestelle, und die federnden Flanken der Schnalle sind Teil desselben Stücks.
Warum kein Stahl?
Weil blanker Stahl an einem Hund rostet. Ein Halsband ist täglich nass, liegt zwischen Fell und Haut, wo es warm und feucht bleibt, und im Winter kommt Streusalz dazu. Rostflecken auf hellem Fell sind das eine Problem, aufgeraute Kanten das andere.
Warum kein Messing?
Messing hat einen echten Vorteil, nämlich eine Patina, die sich wegpolieren lässt, also ist es reparabel. Es ist aber schwerer und teurer und kann auf hellem Fell abfärben, wenn es feucht wird. Wir stecken das Geld in die Stickerei statt in die Schnalle. Beides sind ehrliche Entscheidungen.
Rostet Zinklegierung?
Nicht wie blanker Stahl, weil sie nicht auf Eisen aufbaut. Ein Spaziergang im Regen ist kein Thema. Nach einem Bad in der Nord- oder Ostsee spül die Beschläge trotzdem mit klarem Wasser ab: Salz setzt jedem Metall zu und dem Gurtband darunter ohnehin.
Warum bekommt die Oberfläche Schrammen?
Weil Zinklegierung weicher ist als Edelstahl, und an den Kontaktflächen reibt Metall auf Metall. Bei der gebürsteten goldfarbenen Oberfläche verschwinden die Spuren im Schliffbild, bei Mattschwarz sieht man sie als winzige helle Punkte. Das ist Verschleiß am Aussehen und nicht an der Festigkeit.
Sind die Beschläge für einen Hund mit Nickelallergie geeignet?
Das können wir nicht sagen, und wir behaupten es nicht. Zinkdruckguss ist eine Legierung, und Legierungen können Nickel enthalten, als Bestandteil oder als Spur. Wir veröffentlichen zu den Beschlägen keine Zusammensetzung. Bei einer bekannten Kontaktallergie schreib uns vorher unter support@squffy.com.
Warum sind Hundemarke und Hundepins aus einem anderen Material?
Weil sie eine andere Aufgabe haben. Was Kraft überträgt und bewegt wird, ist Zinklegierung im Guss. Was gesehen und angefasst wird und keine Kraft trägt, ist Edelstahl mit einer 18K-Vergoldung, bei ausgewählten Motiven in Roségold oder Silber.

Über diesen Artikel

Für Sophie dreht sich das Leben um Abenteuer mit dem Hund an der Seite. Sie schreibt gern über Wochenendtrips, schöne Wanderwege, hundefreundliche Cafés und das Reisen mit Tieren. Ihre Artikel haben einen energiegeladene

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Sophie Visser geprüft, Abenteuer und Reisen · Utrecht. Redaktionelle Aufsicht durch Anna de Jong.

Redaktionelle StandardsKI-Nutzungsrichtlinie

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Literatur (4)
  1. [1]Olivry, T., & Mueller, R. S. (2019). Critically appraised topic on adverse food reactions of companion animals: Common food allergen sources. BMC Veterinary Research, 15, 140.
  2. [2]Davis, J. R. (Ed.). (2001). ASM Specialty Handbook: Copper and Copper Alloys. ASM International.
  3. [3]Thyssen, J. P., & Menné, T. (2010). Metal allergy: a review on exposures, penetration, genetics, prevalence, and clinical implications. Chemical Research in Toxicology, 23(2), 309-318.
  4. [4]Favrot, C., Linek, M., Mueller, R., & Zini, E. (2016). Development of a questionnaire to assess the impact of atopic dermatitis on the quality of life of affected dogs and their owners. Veterinary Dermatology, 21(1), 63-69.

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