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Squffy

Steuermarke, Chip und Name, was dein Hund wirklich trägt

Ein Squffy-Halsband in Cognac Brown mit dem bestickten Namen Milo liegt neben einer kleinen gravierten Hundemarke aus Metall auf einer Werkbank aus Holz

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Definition

Im Deutschen heißen vier verschiedene Dinge fast gleich: die Hundesteuermarke der Gemeinde, der Chip mit seinem Registereintrag bei TASSO oder Findefix, die gravierte Hundemarke am Ring und der Name im Gurtband. Jede Ebene leistet etwas anderes und jede fällt anders aus.

Im Deutschen heißt drei verschiedene Dinge fast gleich, und deshalb gehen in dieser Frage regelmäßig Antworten aneinander vorbei. Es gibt die Hundesteuermarke von der Gemeinde. Es gibt den Chip mit seinem Registereintrag. Und es gibt die gravierte Hundemarke am Halsband, die man kauft. Dazu kommt der Name, der im Gurtband steckt.

Vier Ebenen, vier verschiedene Aufgaben. Sortiert man sie auseinander, ist die Frage, was dein Hund tragen muss, in fünf Minuten beantwortet.

Die Hundesteuermarke kommt von der Gemeinde

Das ist die kleine Marke mit einer Nummer, die du nach der Anmeldung deines Hundes zugeschickt bekommst. Sie ist der Nachweis, dass für diesen Hund Hundesteuer gezahlt wird, und sie gehört nicht uns, sondern deiner Gemeinde.

Ob dein Hund sie draußen mitführen muss, steht in der Hundesteuersatzung deiner Gemeinde, und das ist von Ort zu Ort verschieden. Genau deshalb sehen so viele Leute das für Berlin, München oder ihren Landkreis einzeln nach. Wir können dir das nicht abnehmen: frag im Zweifel bei deiner Gemeinde. Und ist sie weg, ist die Gemeinde auch die Stelle, die eine neue ausgibt.

Was sie nicht kann: einem Finder sagen, wem der Hund gehört. Auf ihr steht eine Nummer, die nur die Verwaltung auflösen kann, und am Sonntagabend ist dort niemand.

Der Chip ist die Kennzeichnung, das Register ist die Rückgabe

Der Transponder unter der Haut trägt eine fünfzehnstellige Nummer. Ob dein Hund gechippt sein muss, ist in Deutschland Landesrecht und unterscheidet sich zwischen den Bundesländern. Für Reisen innerhalb der EU ist der Chip ohnehin Voraussetzung.

Der Punkt, der dabei am häufigsten untergeht: Der Chip allein bringt deinen Hund nicht nach Hause. Er ist nur eine Nummer, und sie muss in einem Register stehen, das sie deinem Namen zuordnet. In Deutschland sind das TASSO und Findefix. Wenn du in diesem Artikel nur eine Sache mitnimmst, dann diese: sieh einmal im Jahr nach, ob die Telefonnummer in deinem Registereintrag noch stimmt. Ein Chip, der auf eine alte Handynummer zeigt, ist ein Chip ohne Funktion.

Und: Der Chip braucht ein Lesegerät. Der Radfahrer, der deinen Hund morgens um sieben am Feldweg auffängt, hat keins.

Die gravierte Hundemarke ist die, die sofort funktioniert

Das ist der Teil, den wir herstellen, und es ist die Ebene, die ohne Amt, ohne App und ohne Lesegerät auskommt. Vorne der Name deines Hundes, eine Zeile, bis zu zehn Zeichen. Auf der Rückseite optional die Gravur, in die deine Telefonnummer gehört, dazu Ort oder Postleitzahl und ein Hinweis, wenn dein Hund Medikamente braucht.

Unsere Hundemarken sind aus Edelstahl mit 18K-Vergoldung, bei ausgewählten Motiven auch in Roségold und Silber, und ein Federkarabiner liegt bei. Der Karabiner ist der Grund, warum Steuermarke und gravierte Marke gemeinsam am selben Ring hängen können: für den Finder ist die eine lesbar, für die Verwaltung die andere.

Eine Empfehlung, die dich nichts kostet: Setz die volle Wohnadresse nicht auf die Marke. Nummer und Ort reichen, um deinen Hund zurückzubekommen, und wer die Marke am Café-Tisch liest, muss nicht wissen, wo du wohnst.

Der Name im Gurtband ist die Ebene davor

Der Name in das Band gestickt und nicht darauf gedruckt macht etwas, was keine der anderen drei Ebenen leistet: Er wirkt in der Sekunde, in der jemand deinen Hund sieht, und noch bevor jemand ihn anfasst.

Ein Hund ohne Halsband sieht nach Streuner aus. Ein Hund mit einem gestickten Namen sieht nach vermisst aus, und Fremde verhalten sich daraufhin völlig anders. Dazu kommt der praktische Teil: Ein Fremder, der ruft, wird ignoriert. Ein Fremder, der den Namen vom Halsband abliest und ihn ruft, bekommt meistens ein Umdrehen. Dieses Umdrehen ist der Unterschied zwischen Einfangen und Zusehen.

Deine Telefonnummer gehört nicht dorthin, und das ist keine Design-Entscheidung, sondern eine Rechenaufgabe: Auf die Breite des Gurtbands passen zehn Zeichen, damit die Buchstaben aus einigen Metern lesbar bleiben. Eine deutsche Mobilnummer hat mehr Stellen. Der Name ist dort richtig, die Nummer auf der Marke.

Warum vier Ebenen und nicht eine

Weil jede anders ausfällt. Die Steuermarke sagt nichts über dich. Der Chip braucht ein Gerät und ein aktuelles Register. Die Marke kann vom Ring rutschen. Das Halsband kann abgehen. Genau deshalb ist die Kombination stabil und jede einzelne Ebene nicht.

Wie das in Deutschland praktisch abläuft, wenn dein Hund weg ist: Der Finder liest, was er lesen kann, und ruft an. Findet er keine Nummer, gibt er den Hund als Fundtier ins nächste Tierheim oder ans Fundbüro, und dort wird gechippt gesucht und über das Register angefragt. Steht dort eine alte Nummer, sitzt dein Hund im Tierheim, während du Zettel aufhängst. Die gravierte Marke überspringt diese ganze Kette, und sie ist der Grund, warum sie sich in der Praxis nicht überflüssig macht, nur weil ein Chip drin ist.

Was wir nicht wissen

Wir kennen deine Gemeinde nicht, wir kennen die Kennzeichnungspflicht in deinem Bundesland nicht im Einzelfall, und wir schreiben hier nicht, was du tragen musst. Wir sagen, welche vier Dinge es gibt, was jedes leistet und wen du fragst. Für den rechtlichen Teil ist das deine Gemeinde und dein Bundesland, für den Registerteil TASSO oder Findefix, und für den Rest sind wir da.

Häufig gestellte Fragen

Muss mein Hund die Hundesteuermarke tragen?
Das steht in der Hundesteuersatzung deiner Gemeinde und ist von Ort zu Ort verschieden, deshalb sehen viele Leute es für ihre Stadt einzeln nach. Es gibt dazu keine bundesweite Regel. Frag im Zweifel bei deiner Gemeinde, die auch die Stelle ist, die eine neue Marke ausgibt.
Was ist der Unterschied zwischen Hundesteuermarke und Hundemarke?
Die Hundesteuermarke kommt von der Gemeinde und ist der Nachweis, dass Hundesteuer gezahlt wird. Auf ihr steht eine Nummer, die nur die Verwaltung auflösen kann. Die gravierte Hundemarke kaufst du, und darauf steht der Name deines Hundes und auf der Rückseite deine Telefonnummer. Beide können am selben Ring hängen.
Reicht der Chip nicht?
Für den Tierarzt und das Tierheim ja, für den Radfahrer, der deinen Hund morgens am Feldweg auffängt, nein. Der Chip braucht ein Lesegerät, und er ist nur eine Nummer: Er bringt deinen Hund nur nach Hause, wenn sie in einem Register wie TASSO oder Findefix deinem Namen zugeordnet ist.
Was ist das Wichtigste, das ich heute tun kann?
Sieh nach, ob die Telefonnummer in deinem Registereintrag bei TASSO oder Findefix noch stimmt. Ein Chip, der auf eine alte Handynummer zeigt, hat keine Funktion, und das ist der häufigste stille Fehler in der ganzen Kette. Nimm dir das einmal im Jahr vor.
Gehört meine Telefonnummer aufs Halsband?
Nein, und das ist keine Design-Entscheidung, sondern eine Rechenaufgabe. Auf die Breite des Gurtbands passen zehn Zeichen, damit die Buchstaben aus einigen Metern lesbar bleiben, und eine deutsche Mobilnummer hat mehr Stellen. Der Name gehört ins Band, die Nummer auf die Rückseite der gravierten Marke.
Soll meine Adresse auf die Hundemarke?
Die volle Wohnadresse besser nicht. Telefonnummer und Ort oder Postleitzahl reichen, um deinen Hund zurückzubekommen, und wer die Marke am Café-Tisch liest, muss nicht wissen, wo du wohnst. Bleibt Platz, nutze ihn für eine zweite Nummer oder einen Hinweis auf Medikamente.
Warum überhaupt der Name auf dem Halsband, wenn die Marke die Nummer hat?
Weil er wirkt, bevor jemand deinen Hund anfasst. Ein Hund ohne Halsband sieht nach Streuner aus, ein Hund mit gestickten Namen nach vermisst, und Fremde verhalten sich völlig anders. Ein Fremder, der ruft, wird ignoriert. Einer, der den Namen abliest und ihn ruft, bekommt meistens ein Umdrehen.

Über diesen Artikel

Anna schreibt, wie sie spricht: freundlich, direkt und leicht zu folgen. Ihre Geschichten handeln vom echten Leben mit Hunden: matschige Pfoten im ganzen Haus, Welpen, die alles ankauen, oder ein Hund, der direkt nach de

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Anna de Jong geprüft, Autorin für Alltag mit Hund · Amsterdam. Redaktionelle Aufsicht durch Laura de Wit.

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Literatur (5)
  1. [1]The Control of Dogs Order 1992, Statutory Instrument 1992 No. 901. UK Government legislation.
  2. [2]Lord, L. K., Wittum, T. E., Ferketich, A. K., Funk, J. A., & Rajala-Schultz, P. J. (2007). Search and identification methods that owners use to find a lost dog. Journal of the American Veterinary Medical Association, 230(2), 211-216.
  3. [3]Weiss, E., Slater, M., & Lord, L. (2012). Frequency of lost dogs and cats in the United States and the methods used to locate them. Animals, 2(2), 301-315.
  4. [4]Besluit identificatie en registratie van dieren (Identification and Registration of Animals Decree), Netherlands, updated 2013 to include mandatory dog microchipping.
  5. [5]Microchipping of Dogs (England) Regulations 2015, Statutory Instrument 2015 No. 108. UK Government legislation.

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